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Geteilte Löschzugübung am Montag

Die gestrige Löschzugübung wurde ausnahmsweise in geteiltem Format durchgeführt.

Mit den Führungskräften und den Mitgliedern der Fachgruppe ELW 2 fuhren wir zum Klinikum Aschaffenburg, um dort eine Objektbesichtigung durchzuführen.

Ziel dieser Begehung war es, die örtlichen Gegebenheiten kennenzulernen und Einsatzabläufe für den Ernstfall bestmöglich vorzubereiten.

Gemeinsam mit Andreas Ullrich, Brandschutzbeauftragter des Klinikums Aschaffenburg-Alzenau, wurden Zufahrtswege, Feuerwehrzugänge, Brandabschnitte, Flucht- und Rettungswege sowie sicherheitstechnisch relevante Einrichtung besichtigt. Besonders in Krankenhäusern stellen die Vielzahl an Patientinnen und Patienten, medizinische Bereiche und eingeschränkte Evakuierungsmöglichkeiten besondere Herausforderungen an die Einsatzkräfte.

Der direkte Austausch mit dem zuständigen Brandschutzbeauftragten, sowie dem Personal, ist dabei ein wichtiger Bestandteil, um Abläufe abzustimmen, mögliche Gefahren frühzeitig zu erkennen und Informationen über die Räumungsvorplanungen zu erhalten.

Durch regelmäßige Objektbegehungen kann die Feuerwehr im Einsatzfall schneller und gezielter handeln.

Wir bedanken uns hierfür bei Andreas Ullrich für die informative und kurzweilige Einweisung um so gemeinsam für mehr Sicherheit sorgen zu können.

Währenddessen wurden im Feuerwehrgerätehaus durch die verbliebenen Kameradinnen und Kameraden Grundlagen-Fortbildungen durchgeführt.

An einer Station wurde das Thema Digitalfunk in Bezug auf die Verwendung des HRT aufgegriffen. Der Umgang mit diesem Kommunikationsmittel ist existenziell im Feuerwehreinsatz und sollte daher regelmäßig beübt werden.

An der zweiten Station wurden zeitgleich die wichtigsten Knoten und Stiche, die im Feuerwehralltag Verwendung finden, erklärt und gemeinsam trainiert.

Im Anschluss an diese Stationen wurde das Thema Fahrzeugkunde am HLF 3 in den Fokus gerückt.

Dabei beschäftigten sich die Einsatzkräfte intensiv mit den verschiedenen Geräten und Ausrüstungsgegenständen, die im Einsatz benötigt werden. Schließlich muss im Schadensfall vom hydraulischen Rettungsgerät über Beleuchtung und Stromerzeuger bis hin zu Schläuchen, Pumpen und Funktechnik alles sicher bedient und schnell eingesetzt werden können.

Unser Übungsvorbereiter hatte sich hier eine kreative Art der Fahrzeugkunde ausgedacht, was bei den Teilnehmern sehr gut ankam und immer wieder für Aha-Effekte sorgte. Aufgeteilt in zwei Gruppen mussten die Gegenstände in den Geräteräumen erarbeitet und aufgeschrieben werden.

Nachfolgend hierzu ein paar Fotos: