Wenn im verrauchten Gebäude ein Atemschutztrupp verunglückt, bleibt keine Zeit zum Nachdenken. Jeder Handgriff muss blind sitzen. Um dieses Szenario so real wie möglich zu simulieren, wurde unser Feuerwehrhaus mittels Nebelmaschine komplett verraucht. Bei absoluter Nullsicht und unter künstlichem Stress erlebten die Einsatzkräfte ein hochintensives Atemschutznotfalltraining.
Die Lebensretter: Notfalltasche und Schleifkorbtrage im Einsatz
Sobald der Notruf „Mayday, Mayday, Mayday“ über Funk ertönt, schlägt die Stunde des Sicherungstrupps. Ausgerüstet mit schweren Atemschutzgeräten und zwei überlebenswichtigen Hilfsmitteln gingen die Retter zur Suche vor:
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- Die Atemschutznotfalltasche (ANT-Tasche): Sie enthält eine zusätzliche Atemluftflasche, Maske und Anschlüsse. Damit wurde die Luftversorgung des verunfallten Kameraden noch im Gefahrenbereich – komplett im Dunkeln – sichergestellt.
- Die Schleifkorbtrage: Dieses robuste Rettungsmittel ermöglichte es, den verunfallten Atemschutzträger stabil und sicher durch Trümmer und verengte Bereiche zu transportieren.
Befreien aus schwierigen Situationen
Das Ausbilderteam hatte anspruchsvolle Barrieren vorbereitet. Die Trupps mussten sich selbst und ihren Trupppartner aus schwierigen Lagen befreien.
Hier war die Kommunikation im Trupp oft der Schlüssel zum Erfolg.
Der verunfallte Trupppartner musste ebenso durch Barrikaden und andere Hindernisse schnell in den sicheren Bereich verbracht werden.
Was passiert nach der Rettung
Hier wurde im Trupp das Abrüsten und Entkleiden des verunfallten Kameraden beübt, so dass dieser schnellstmöglich für weitere Untersuchungen oder lebenserhaltende Maßnahmen einen behandlungsgerechten Zustand erreicht.
Atemschutzüberwachung
Auch die Überwachung der Trupps im Innenangriff ist ein wichtiger Bestandteil der Sicherheit im Einsatz. Hierfür konnten wir drei neue Überwachungssysteme in Augenschein nehmen und bespielen.
Fazit: Schweißtreibend, aber überlebenswichtig
Die Übung hat allen Beteiligten physisch und psychisch alles abverlangt. Sie hat aber auch gezeigt, dass unsere Ausrüstung und die Einsatztaktik perfekt ineinandergreifen. Ein großes Dankeschön gilt den Ausbildern für die realistische Darstellung und die Vermittlung der interessanten Inhalte, welche nicht nur für die tauglichen Atemschutzgeräteträger von Bedeutung sind, sondern auch für alle weiteren Feuerwehrangehörigen!
Fotos der Ausbildung:











